„Marathonlauf im Jahr 2011 klar wie Kloßbrühe“
Bericht aus der Nordwest-Zeitung vom 28.06.2010 - bta
Bilanz Löningens Organisationschef Jürgen Patock begeistert – Volkslaufcharakter bleibt – 400 Helfer
Löningen - Die eingeplante kurze Nacht – vom Ende der Marathonparty auf dem Marktplatz am Sonntag früh um fünf Uhr bis zum Beginn der Aufräumarbeiten blieben kaum vier Stunden – war Jürgen Patock „schnurz-piep-egal“. Der Organisationschef des Löninger „Remmers-Hasetal-Marathon“ war vom Verlauf der achten Auflage einfach nur „begeistert“. „Es ist alles echt rund gelaufen. Und trotz der Hitze ist nichts Nennenswertes passiert“, sagte er und strahlte.
Mit fast 2000 Teilnehmern aus dem In- und Ausland war die Resonanz so gut wie in den Vorjahren. Im Zehn-Kilometer-Lauf gab’s mit über 450 Startern sogar einen Rekord.
Jürgen Patock und seine Mitstreiter Wilfried Senger und Jürgen Schelze dankten den rund 400 freiwilligen Helfern. „Ohne diese super Unterstützung wäre solch eine Mega-Veranstaltung überhaupt nicht denkbar.“
Und eines steht für Patock spätestens seit Sonnabend fest. „Der Marathonlauf im Jahr 2011 ist so klar wie Kloßbrühe. Für uns alle gilt das Motto ,Vor dem Marathon ist nach dem Marathon’.“
Im Vergleich zu den Vorjahren war die Zahl Athleten, die über Nacht in Löningen blieben, deutlich gestiegen. „Der Campingplatz war rappelvoll. Das war ein herrliches Bild. Auch das Frühstück des Jugendtreffs am Sonntag wurde bestens angenommen“, freute sich der Organisations-Boss, der während der Läufe fast überall in der Löninger Innenstadt gesichtet wurde.
Dass die bestehenden Streckenrekorde nicht angetastet wurden, stört Organisationschef Patock überhaupt nicht. „Wir werden den Volkslauf- und Lauffestcharakter in Löningen auf jeden Fall bewahren“, stellte er klar. „Wir freuen uns auf Lokalhelden, mit denen sich die Zuschauer identifizieren. Oder auf einen Läufer wie Marco Diehl, der uns seit Jahren die Treue hält. Wenn er dann endlich seinen ersten Sieg bei uns feiern kann, ist das besonders schön.“
Damit erteilt Patock dem Einkaufen sportlicher Zugpferde eine klare Absage. „Vor dem diesjährigen Marathon gab es unzählige Anfragen von Managern und Agenten. Startgelder, Freistarts und sonstige Vergünstigungen haben wir strikt abgelehnt. Nichtsdestotrotz ist bei uns natürlich jeder starke Athlet herzlich willkommen.“




















